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Wo mach´ ich mich fest?

Wo mach´ ich mich fest?
Wo mach´ ich mich fest?
© Pixabay

Wo mach´ ich mich fest?


Wie von Mehltau ist die Stimmung belegt,
zu Boden gedrückt,
verklebt im täglichen Einerlei,
wie eingegraben in Ohnmacht,
eingeengt vom Kontaktverbot,
fixiert auf die Nachrichten mit den neuesten Corona-Daten.

Woher kommt mir Hilfe?

Die Hoffnung, verschont zu werden,
die Hoffnung, Medizin- und Pharmakunst bringen die Wende,
schnell und gut organisiert,
sie wird beansprucht und überdehnt;
Wir haben doch schon so lange gewartet …

Woher kommt mir Hilfe?

Welchen Sinn soll das haben?
Wer ist Schuld?
Können wir daraus lernen?
Wie belastet wird die Zukunft sein?
Bei uns und weltweit?

Woher kommt mir Hilfe?
So beginnt der Psalm 121,
ein Beter auf Wallfahrt,
lähmend schwere Beine
auf unsicheren Wegen unterwegs.
Er setzt selbst den Kontrapunkt:
Hilfe kommt vom Herrn,
der Himmel und Erde erschaffen hat.

(Kleiner geht´s wohl nicht.)

Nicht entscheidend ist jetzt:
Der Markt in Wuhan,
wo alles seinen Anfang nahm.
Der Kampf der Strategien,
wie man das Virus am besten in den Griff bekommt.
Die Hitparade der schnellsten Impfeinkäufer.

Er ist dein Hüter
Er lässt deinen Fuß nicht wanken
Er schläft nicht!

Die Hoffnung braucht genaues Hinschauen:
Unterscheidung und
Entscheidung:
Entschiedenes Annehmen der ganzen Misere,
ohne Selbstmitleid und Opfersuche,
dafür sich festmachen in Ihm
Er hütet vor dem Bösen
Bei Tag und Nacht
Bei Ausgang und Heimkunft.

Der Segen trägt ….


Michael Cleven 

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