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Mittwochspause

Mittwochspause
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Anmeldung

„Wir bitten um telefonische Anmeldung, wenn Sie am Gottesdienst teilnehmen möchten.“
Seit Monaten schon.
Für die einen eine nachvollziehbare Notwendigkeit,
für andere lästige Hürde, Ärgernis, Grund zum Wegbleiben.
Hin und her gerissen zwischen Sehnsucht nach Gemeinschaft,
Verantwortung, Distanzierung, persönlicher  Entscheidung.
Jede Woche aufs Neue.

Aber auch an jedem anderen Tag der Woche stehe ich vor der Entscheidung,
ob ich mich bei Gott selbst anmelde,
mir Zeit nehme,
den Kontakt mit ihm suche,
das Gespräch,
die Beziehung, die mir Leben verspricht:

..verbirg dein Antlitz nicht vor mir,
damit ich nicht werde wie Menschen, die längst begraben sind.
Lass mich deine Huld erfahren am frühen Morgen,
denn ich vertraue auf dich.
Zeig mir den Weg, den ich gehen soll…                                              aus: Psalm 143

 

Astrid Alt

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20/20

Im Umfeld englischsprachiger Freunde entwickeln sich im Moment interessante Dinge.
Wenn einer mal einen schlechten Tag hat, sagt er:
„I have a twenty-twenty.“
„Ich hab ´nen Tag wie Zwanzig-zwanzig.“
Eine neue Redewendung entsteht,
ein ganzes Jahr wird zum Synonym für eine persönlich schlechte Zeit.

Das ist spannend, denn im Englischen meint
20/20
eigentlich etwas Positives.
„I have a twenty-twenty vision“ bedeutet (nach einem Standard-Sehtest)
„Ich habe eine Sehkraft von hundert Prozent, ich sehe gut und klar“.
Und davon ausgehend „Hindsight is always twenty-twenty“ –
„Im Nachhinein sieht man immer klar“.

Vielleicht treffen all diese Bedeutungen
auch auf das Jahr 2020 zu.
Ein Jahr mit persönlich schwierigen,
zum Teil richtig schlechten Zeiten.
Ein Jahr, das vieles sichtbar macht,
was vorher verborgen war.
Und ein Jahr, das im Rückblick klar werden lässt,
was wirklich wichtig ist im Leben.

Wie geht es mir?
Was sind meine schwierigen Zeiten?
Was nehme ich (seit diesem Jahr) neu wahr?
Was ist mir klar und wichtig geworden?
Und:
Was möchte ich hauptsächlich meinen,
wenn ich heute und in Zukunft von „Zwanzig-zwanzig“ rede –
das Schwere
oder die klarere Sicht auf das Leben?

Wer ist der Mensch, der das Leben liebt, der Tage ersehnt, um Gutes zu sehen?
Psalm 34,13

 

Sabine Menge

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mit Auszügen aus dem Hebräerbrief, 11. und 12. Kapitel

Ins Vertrauen gehen und das Leben jetzt von Hoffnung bestimmen lassen.

Ins Vertrauen gehen und damit rechnen, dass in unserem Leben Gott verborgen gegenwärtig ist.

Ins Vertrauen gehen, weil Dinge zu Tage treten werden, die wir jetzt noch gar nicht sehen.

Ins Vertrauen gehen wie unsere Vorfahren!

Ins Vertrauen gehen wie Noah. Als die Katastrophe nur zu ahnen war,
hörte er auf Gott und baute die Arche, in der er mit seiner ganzen Familie gerettet wurde.

Ins Vertrauen gehen wie Abraham. Er brach auf in das Land, das ihm verheißen wurde,
ohne zu wissen, wohin er kommen würde.

Ins Vertrauen gehen wie Sara. Obwohl sie unfruchtbar war, empfing sie die Kraft,
trotz ihres Alters noch Mutter zu werden.

Ins Vertrauen gehen wie Isaak, der seine Söhne segnete. Er rechnete fest damit,
dass die Segensworte einst in Erfüllung gehen würden

Ins Vertrauen gehen wie Rahab und sogar gegen Verbote handeln.
Sie nahm die Fremden freundlich auf. Das rettete ihr das Leben.

Soll ich noch mehr aufzählen?
Die Zeit würde nicht ausreichen, um von allen zu erzählen.

Da uns eine solche Wolke von Zeugen umgibt,

lasst uns ins Vertrauen gehen!
lasst uns ablegen, was uns beschwert!
lasst uns nicht müde werden und den Mut nicht verlieren!

P.S.

gilt auch für den Corona-Herbst!

 

Ludwig Reichert

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Prophezeiung …

Fragen Sie die Leute, was sie darunter verstehen.
Etliche werden antworten: so was ähnliches wie Wahrsagerei, oder?
Ich – ein Wahrsager?!“ begehrt der Prophet Jesaja auf,
das hört sich ja an wie Kaffeesatzlesen, wie Glaskugel gucken!
Nein, was ich zu sagen habe, ist eine Botschaft,
die brennt in meinem Herzen weil sie von Gott kommt, seine Wahrheit, die ich aussprechen muss!"
Hört mir zu: so spricht Gott:

Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege

Unsre Gedanken: wir können uns nicht um alle kümmern!
                                                               Gottes Gedanken: ….

Unsre Gedanken: was springt dabei für mich raus?
                                                               Gottes Gedanken: ….

Unsre Wege: Selbstoptimierung!
                                                               Gottes Wege: …

Unsre Wege: höher, schneller, weiter - auch wenn dabei die Erde verbrennt
                                                               Gottes Wege: ….

Mein Tipp:

Wer eine Ahnung von Gottes Gedanken und Wegen bekommen möchte,
sollte sich mit DEM beschäftigen, der Gott am besten kennt: Jesus Christus.
Seine Wege und Gedanken sind nachzulesen – im Evangelium

 

Astrid Alt

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Besser als ihr denkt

Vor ein paar Tagen hatte eine Freundin,
Pastorin einer Gemeinde im Osten Australiens,
einen Traum, der auch mich sehr berührte.
Sie erzählte:  

      Ich war in meiner Kirche und Jesus war bei mir.
      Ich wollte die Gaben für die Kommunionfeier
      am Altar bereitstellen.
      Doch zum Altar führte auf einmal statt der wenigen Stufen
      eine steile Rampe.
      Sie war so steil, dass ich und andere, die mir helfen wollten,
      nur mit größter Mühe hinaufkamen.

      Sofort dachte ich:
      Genau so ist es,
      seit dieses Virus alles auf den Kopf stellt,
      es ist schwer,
      es geht fast über unsere Kräfte,
      wir Christen fühlen uns, als kämen wir kaum von der Stelle,
      in den Gemeinden, persönlich
      und unsere Schwächen und Fehler werfen uns ständig zurück.

      Ich sprach mit Jesus über all das, schüttete ihm mein Herz aus.
      Er sagte zu mir:
      „You’re doing better than you think!“
      „Ihr macht es besser, als ihr denkt!“
      Und er zeigte mir
      Menschen, die einander mutiger denn je ihr Innerstes offenbaren,
      Menschen, die mehr für ihre Nachbarn und Nächsten sorgen,
      Menschen, die die Gleise der immer gleichen Formen und Gebete verlassen
      und sich Gott so aussetzen, wie sie sind,
      fragend, sehnsüchtig, nackt, suchend,
      Menschen, die auf große Worte verzichten
      und sich hörend in die Tiefe der Stille wagen.
      „Ja, es ist schwer“, sagte Jesus voller Mitgefühl,
      „aber ihr macht es besser, als ihr denkt!“

 

Sabine Menge

 

© Pixabay

Eine kleine Korrektur mit großer Wirkung

„Grüßt Andronikus und Junias ... sie sind angesehene Apostel“
(Fassung der Einheitsübersetzung der Bibel von 1980)
„Grüßt Andronikus und Junia ... sie ragen heraus unter den Aposteln.“
(revidierte Fassung der Einheitsübersetzung der Bibel von 2016)

Aus dem Junias wird die Junia,
aus dem Freund des Paulus seine Freundin,
aus dem Apostel die Apostolin.

Bis in das 13. Jahrhundert hatte diese besondere Frau
ihren Platz im Römerbrief der Bibel (Kapitel 16, Vers 7).
Bis “man(n)“  aus der Junia einen Junias machte;
… weil nicht sein kann, was nicht sein darf …
ein weiblicher Apostel? Nie und nimmer!

Und jetzt  - Jahrhunderte später:
die revidierte Fassung der Bibel
mit der notwendigen Korrektur,
… weil sein darf, was sein muss … :
dass eine Frau ihren ursprünglichen Platz zurückerhält
und ihr Gerechtigkeit widerfährt.

Was in der Bibel möglich ist
muss auch in der Kirche möglich sein:
dass Frauen Gerechtigkeit widerfährt
in jeder Hinsicht,
endlich!

 

Ludwig Reichert

 

© Refugium

Stamm(el)tisch

Neulich saß ich mit Kollegen zusammen.
Wir sprachen über uns, die Monate mit dem Virus.
Und unseren Glauben.
Zunehmend mutiger gestanden wir einander ein:
unsere Beziehung zu Gott wandelt sich seit März.

Tiefer.
Stiller.
Reduzierter.

Sparsamer in Worten,
reicher in stiller Gegenwart.
Losgelöst von festen Formen,
gehalten vom liebevollen Blick.
Fern der vertrauten Sakramente,
genährt von Hoffnung und Verheißung.

Freier.
Tastender.
Suchender.

Einst gefundene Antworten
tragen jetzt nicht.
Althergebrachte Frömmigkeit
tröstet jetzt nicht.
Gewohnte Liturgien
zerbröseln, entfallen,
fehlen oft nicht.

Verwundert,
irritiert,
beschämt,
erleichtert
stehen wir Kirchenmenschen da.
Um Worte ringend,
stammelnd.

Ob Sie’s glauben oder nicht:
für uns war dieses Gespräch
wie ein Gottesdienst.
Wir spürten:
in unserem Stammeln
begegnen wir Gott selbst.

Wir werden bald wieder mit ihm zusammensitzen.
An unserem Stamm(el)tisch.

 

Sabine Menge

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... was Dein Herz braucht

Ich halte mein wenige Wochen altes Enkelkind auf dem Schoß.
Er kann noch nicht alleine sitzen.
Ich gebe seinem Rücken Halt.
Die Ärmchen rudern,
ich  fasse sie, biete Sicherheit in der für ihn unbegrenzten Welt.
Das Kind kommt zur Ruhe -
getragen und gehalten.

GOTT, das ersehne ich von DIR,
für mich und alle, die verunsichert sind in dieser Zeit:
Dass DU trägst und hältst
Dass wir sicher sind bei DIR
Ruhe finden für Leib und Seele.

„Sei stille dem Herrn und warte auf Gott,
er wird dir geben, was dein Herz braucht“  nach Psalm 37,7

 

Astrid Alt

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Tohuwabohu

Bibelwort Genesis 1

„Die Erde war
wüst und wirr“
Tohu wa bohu
Wirr-warr 

          völliges Chaos
          planloses Durcheinander
          ohne Sinn und Ziel
          irrlichternd
          beängstigend

Und dann spricht Gott
in Wort und Tat
lässt wachsen und werden
mit Form und Maß
Tag um Tag                       

          Menschenwerk 2020:
          Die Erde ist
          wüst und wirr
          Tohu wa bohu
          Wirr-Warr

völliges Chaos
planloses Durcheinander
ohne Sinn und Ziel
irrlichternd
beängstigend

          Und Gott spricht heute
          in Wort und Tat
          lässt wachsen und werden
          mit Form und Maß
          Tag um Tag

          …und fragt: Mensch, wo bleibst Du?

 

Ludwig Reichert

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Schau mir in die Augen ...

Humphrey Bogart in „Casablanca“, wer hat ihn nicht im Ohr?
Jedes Mal denke ich an diesen legendären Satz,
wenn ich einkaufen gehe oder an einen anderen Ort,
wo wir Mund und Nase verhüllen müssen.

So viel von den Gesichtern der anderen geht verloren
hinter diesem Schutzwall aus Papier oder Stoff.
Doch halt, das wichtigste nicht:
die Augen.
Die Augen sprechen mehr Sprachen,
als es der Mund je könnte.
Sie lächeln, sie zweifeln, sie trösten,
sie danken, sie zürnen, sie hoffen,
sie trauern, sie bitten, sie strahlen …

Es ist so kostbar, einander in die Augen zu schauen
und in ihnen den anderen Menschen zu erblicken.
Und daran zu denken:
auch ich brauche es, angesehen zu werden,
auch ich werde gesehen.
Von meinen Mitmenschen.
Und noch viel umfassender von Gott.
Der sieht mich, wie ich bin.
Manchmal geht mir sein Blick durch und durch.
Ein Blick voller Liebe und Wahrheit.
Schau mir in die Augen, Gott!
Und manchmal, ja, da blicke ich auch ihm in die Augen.
Sie strahlen mir entgegen in den Augen meiner Mitmenschen.

 

Aus dem ersten Buch der Bibel:

Nachdem ein Engel Hagar neue Zuversicht gegeben hatte, betete sie dankbar:
„Du bist der Gott, der mich sieht. Ich habe den geschaut, der mich anschaut.“ (Gen 16,13)

 

Sabine Menge 

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Von oben nach unten

Sagen wo’s lang geht
instruieren
durchregieren
Exempel statuieren -
der Weg der Macht

Es geht auch anders:

Von oben nach unten:
der Weg des Franziskus
der Weg Elisabeths
der Weg vieler Dienerinnen und Diener
des Evangeliums.
Der Weg Jesu

Auf diesem Weg heißt es:
hinhören
sich einfühlen
respektvoll wahrnehmen
wertschätzen
auf Augenhöhe (be)handeln.

Ich für  meinen Teil bevorzuge
den Weg Jesu

 

Astrid Alt

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Wenn Gott für uns ist,
wer kann uns schaden?

Für uns hat Gott
alles hergegeben.
Selbst seinen Sohn.

So reich beschenkt
können wir gar nicht
getrennt werden
von ihm und seiner Liebe.

Auch wenn es eng wird im Leben,
wir Panik bekommen,
uns nackt und bloß fühlen
und das Nötigste zum Leben fehlt,

so bin ich doch sicher:
weder Tod
noch Leben,
weder dunkle Mächte,
noch Zufall oder Schicksal,
weder die Ängste von heute,
noch die Sorgen um die Zukunft:

nichts kann uns trennen
von Gottes Liebe,

absolut nichts.

frei übertragen
aus dem Römerbrief, 8. Kapitel

 

Ludwig Reichert

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Anreden

Du oder Sie?
Manche Sprachen machen da keinen Unterschied.
Unsere schon.
Eine Frage von Höflichkeit und Respekt,
manchmal auch von Philosophie, Kultur, Rang.

Du oder Sie?
Wenn ich nicht weiß, wie ich den anderen anrede(n darf),
vermeide ich jede direkte Anrede, flüchte mich ins „man“.
Ein Eiertanz des Vorbeiredens, bis es sich irgendwie klärt.

Du oder Sie?
Kann Vertrauen ausdrücken, Miteinander.
Oder Abstand, Unterschied, Macht.
Wechsel in die eine Richtung: eine Geste der Annäherung.
Wechsel in die andere Richtung: selten, schmerzlich, Distanzierung.

Du oder Sie?
Manchmal beneide ich Jesus, dass für ihn die Frage der Anrede keine Frage war.
Ganz klar: „Du“ und Vorname.
Ob Reicher oder Bettler, Frau oder Mann, Heilsuchender oder Priester.
Immer direkt, immer nah dran am Menschen.

Du.
Kein billiges Du als Firmenphilosophie.
Sondern das persönliche Du der Liebe:
„Ich sehe Dich, wie Du bist.“
„Ich schaue Dich freundlich an.“
„Ich erblicke einen wunderbaren Menschen.“
„Du bist mir wichtig.“
„Mit Dir will ich zusammen sein.“
„Dich will ich verstehen.“
Dieses Du tut Herz und Seele gut!

Ist mein „Du“ das Du Jesu?
Und kann auch in meinem „Sie“ das Du der Liebe erklingen?

 

Sabine Menge

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Ferien Übung

Geduld sei eine Tugend - heißt es -
und warten können eine Kunst.
Wenn das stimmt
habe ich noch viel zu üben.

Mir ist Ungeduld vertrauter
und warten meistens lästig.
Weil ich dann nichts tun kann,
mich ausgebremst fühle

und umdenken muss:

„es entwickelt sich“
statt „ich treibe voran“

„es geschieht“
statt „ich mache“.

Dabei weiß ich doch
dass es Zeit braucht,
bis etwas wachsen kann
und viel weniger von mir abhängt,
als ich oft denke.

Also werde ich weiter üben
Geduld zu haben
und abzuwarten.
Am besten fange ich damit an
Geduld zu haben mit meiner Ungeduld.

 

Ludwig Reichert

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Sommer verschicken

Alles anders diesen Sommer
weniger Staus
weniger startende Flieger
überhaupt weniger Reisen
oder anders

und
weniger Postkarten im Briefkasten
mit Bildern von
Dünen und Gipfeln
Kühen und Koalas
Muscheln und bunten Fischen
Sehnsuchtsorten und Traumzielen

seit Monaten schon
ist die Postkartenleine in der Küche
leerer als sonst
der Nachschub versiegt
als ob die Welt weniger bunt sei
nur weil wir nicht hinfahren können

warum?
ich hab einen Schwung bunte Karten gekauft
ein paar Briefmarken
und werde Postkarten verschicken
an Tante Margret und Markus,
an Anette, Stefan und Mama
und all die anderen
die sich immer über bunte Grüße aus der Welt freuen

es ist schließlich Sommer
die Welt dreht sich weiter
sie ist groß und schön wie immer
und ich bin intensiver denn je
an einem spannenden Ort

zu Hause

Tage wie diese...

Das Lied der„Toten Hosen“wärmt mein Fußballfan-Herz.
Es ist d a s Lied für große Turniere.
Eigentlich wäre jetzt Europameisterschaft.
Eigentlich wären wir mittendrin.
Eigentlich kann ich in solchen Zeiten kritische Gedanken über
zu viel Geld für junge Männer ganz gut verdrängen
zugunsten von purer Lebensfreude:
„Ich tanz voll Freud über den Asphalt…“
So richtig „abgehen“ vor Begeisterung,
so könnte es „ewig“ sein…
„An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit“
Heute ahne ich, dass mir langsam die Leichtigkeit des Seins
abhandenkommt.
Doch mit dem Anhören des Liedes spüre ich,
dass eigentlich alles in mir ist:
Lust am Spiel, an der Bewegung, am Tanz,
zusammen mit vielen anderen das Leben feiern.
Sehnsucht, dass das Schöne ewig sein möge,
Vertrauen, dass mich jemand trägt und auf mich Acht gibt.
Wahrscheinlich mag ich das Lied deshalb so,
weil es pure Lebenslust ausdrückt.
Gerade in diesen Tagen fehlt mir dieses Gemeinschaftsgefühl,
die überbordende Freude, das Feiern…
Was mir nicht fehlt sind Rücksichtslosigkeit, Randale und Zerstörungswut.
Die lassen sich nie rechtfertigen, auch nicht
In Tagen wie diesen.

 

Astrid Alt

 

Wir freuen uns über eine Rückmeldung:

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