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Bedürftigkeit

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Was wir doch alles nötig haben, um durch den Tag zu kommen?
Wie oft wir täglich sagen: „Ich brauche“!
„Ich brauche Essen, ich brauche Trinken, ich brauche Luft, ich brauche Schlaf“
Wir brauchen den Wecker am Morgen, die Spülmaschine oder den Staubsauger,
wir brauchen natürlich auch das Fahrrad oder das Auto. 
Wir brauchen so viele Dinge.

Aber wir brauchen nicht bloß Dinge,
wir brauchen auch Menschen.
Dann, wenn es ohne ihre Hilfe und Unterstützung nicht geht.
Das ist nicht unbedingt angenehm.
Wir erkennen, dass wir bedürftig sind.

„Das ist das Schwerste jetzt“, sagte eine Frau im Krankenhaus,
„dass ich so oft andere um etwas bitten muss.
Ich bin doch gewohnt, mir in allem selber zu helfen“.

Aber ist das wirklich so schlimm, zu sagen: „Ich brauche dich“?
Oder macht es sogar das Leben leichter?
Denn auf einmal bin ich Mensch unter Menschen,
fühle mich mit anderen verbunden
und darf erleben, wie gut es tut, in den Arm genommen zu werden.
Es fällt mir kein Zacken aus der Krone, wenn ich sage: ich brauche dich!

Übrigens auch nicht, wenn ich auf die Idee komme zu sagen:
„Ich brauche dich Gott“.
„Ich brauche dich als Schutz und festen Halt,
aber auch, dass du mich mahnst und mir Mut machst.
Ich brauche dich so nötig wie das Brot zum Essen und die Luft zum Atmen.“

Was doch alles drinsteckt in diesem kleinen Satz: „Ich brauche Dich“!


Ludwig Reichert

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