Kooperationsveranstaltung:
Refugium & Fachzentrum Trauerseelsorge – Begräbniskirche St. Michael
Der Umgang mit Trauer gehört zum pastoralen Alltag. Dabei treffen professionelles Handeln in der Begleitung und persönliche, bisweilen schmerzhafte Erfahrungen oft unmittelbar aufeinander. Wie gelingt es, Menschen in anspruchsvollen Situationen (Suizid, Unfalltod, Tod eines Kindes…) in ihrer Trauer sensibel zu begleiten, ohne die eigene Betroffenheit auszublenden? Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich für die seelsorgliche Praxis?
Zudem wirken sich die Veränderungen im Bestattungsgesetz Rheinland-Pfalz (2025) und in der Bestattungskultur auf die Gestaltung von Trauerfeiern aus. Seelsorger:innen sind herausgefordert, die Trauer der Hinterbliebenen aufzugreifen und für deren Lebens- und Trauersituation passende Worte, Rituale und Ausdrucksformen zu finden. Dabei kann ein weiteres Spannungsfeld zwischen beruflicher Professionalität und persönlicher Betroffenheit entstehen. Wie weit kann ich mit den Wünschen der Zugehörigen mitgehen? Wo liegen meine eigenen Grenzen?
Diese Veranstaltung bietet Raum, Informationen zu erhalten, Erfahrungen im kollegialen Austausch zu reflektieren, Perspektiven auszutauschen und die eigene Rolle in den Blick zu nehmen.
Darüber hinaus stellen wir die Begräbniskirche St. Michael und die Arbeit des Fachzentrums Trauerseelsorge in Frankfurt vor.
Wir freuen uns auf einen offenen Austausch und neue Impulse für die Begleitung trauernder Menschen.